Ljubomir Djuricic

Schon von klein auf haben mich Autos fasziniert. Ob das Lego oder Tamiya Bausätze waren, im Fernseher F1, Rally oder DTM lief, ich war einfach immer voller Begeisterung dabei. Für Technische Sachen hatte ich schon immer eine Schwäche und daher ging es auch nicht lange bis ich meinen eigenen Rechner resp. Spielkonsole hatte. Angefangen hat es mit dem Comodore 64 und dann ging es stetig weiter. Nintendo und PlayStation waren ein Muss. Was in meinem Kopf immernoch eingebrannt ist, ist der Spielekasten von Sega «Daytona». Ich glaube das war der erste richtige Startpunkt wo ich merkte, dass ich auf Rundenzeiten Jagd gehe und ich irgendwann ein Lenkrad für Zuhause brauche. Ab da gab es kein halten mehr. Jedes Spiel was mit Autos zu tun hatte, stand in meinem Regal. Natürlich war Gran Turismo (1, 2, 3, etc.) das grösste für mich zu der Zeit. Das Ziel war immer 100% im Spiel zu haben und alle Gold-Lizenzen. Ich merkte aber bald, dass ich diese Ziele schnell erreicht habe und brauchte neue Herausforderungen. Als ich dann selber endlich Autofahren konnte, ist mir aufgefallen das es nicht so wie im Spiel ist. Dieser unterschied führte zum SimRacing. Leider musste ich paar Jahre warten bis endlich ein herausforderndes Spiel auf den Markt kam. Meine ersten Erfahrungen durfte ich mit GTR machen. Ab da gab es kein Zurück mehr. Zum Glück hatte ich schon ein Lenkrad welches ich für Gran Turismo benutzt habe. Das war ein Logitech G25 und ein langjähriger Begleiter. Irgendwann aber, wurden die Spiele besser und besser und das Lenkrad musste nachgerüstet werden. Da bin ich auf Fanatec gestossen und habe mir ein solches inkl. Pedalen besorgt. Jetzt konnte es wieder weiter gehen. Leider hatte ich fürs Spielen nicht mehr so viel Zeit, resp. die Prioritäten hatten sich verlagert. Habe immer wieder zwischendurch phasenweise gespielt, mal neue Spiele ausprobiert um zu sehen, was es neues gab. An der Men’s World in Zürich 2018 bin ich das erste Mal auf die Racingfuel Academy aufmerksam geworden. Das Cockpit gesehen und zack sass ich schon drin. War einfach begeistert vom Ganzen. Da für mich das SimRacing etwas in Vergessenheit geraten ist, war das dort der knüller. Durfte paar Runden fahren auf einem Spiel, dass ich zu der Zeit noch nicht kannte «Assetto Corsa». Es hat alles so gut Funktioniert, die Rückmeldung, wie Stabil das alles war, fühlte mich einfach wohl und das hat man auch an der Rundenzeit gesehen. Konnte mich unter die ersten 3 Platzieren und gewann so einen 3h Fahrgutschein in Horgen. Einfach Top. Auch an der Auto Zürich hatte ich das Glück und bin ins Finale gekommen. Da hab ich von der SM gehört und bin zum ersten Qualifikationsrennen nach Horgen. Konnte mich für das Finale ü40 Qualifizieren welches ich dann auch gewonnen habe. Mein erster grösserer Schritt in die SimRacing-Welt.